Mehrheit Hamsterhausens für Olympische Spiele!


In einer Umfrage des Hamsterblattes haben sich 92 % aller befragten Hamster eine Olympiade in unserer schönen Stadt (naja) ausgesprochen.

Hier die Ja-Antworten auf die Frage: Begrüßen Sie Olympische Spiele in Hamsterhausen?

- Natürlich, wir haben ja sonst keine Probleme! (31%)

- Klar, es ist toll wenn Tausende von Touristen meinen Parkplatz klauen! (29%)

- Sicher, ich werde dann weit weg in den Urlaub fahren! (22%) 

- Logisch begrüße ich sie, mit einem gezielten Tritt in den Ar.... (10%)


Der Rest hat leider mit 'Nein, bloß nicht' gestimmt. Dämliche Ignoranten!

Der Bürgermeister wies in diesem Zusammenhang stolz darauf hin, dass über diese Idee bereits in der 2. Ausgabe der Hamsterzeitung vor Jahren diskutiert wurde. Der Titel besagter Ausgabe war allerdings: Hamsterhausen ist pleite.... Naja, aber das will ja nichts heißen.

Blöde Rennmaus

"Da fällt mir gerade etwas ein", meint Bauleiter Murksel. 

"Einmal hatten wir einen Notruf von einer Rennmaus. Sie stand mit einem LKW vor einer Brücke und kam nicht weiter, weil das Fahrzeug zu hoch war."

"Und?" fragte Dodo neugierig, "habt ihr helfen können?"

"Klar," grinste der Bauleiter, "wir haben ihr gesagt, dass sie die Luft aus den Reifen lassen soll, und wisst ihr, was diese blöde Rennmaus dann gesagt hat?"

Die Hamster schüttelten die Köpfe.



"Sie hat gesagt, hi, hi, also, sie hat gesagt: das nützt doch nichts wenn er unten durchkommt, denn der Wagen kommt doch oben nicht durch!"

Fast geflogen

Übrigens bin ich sogar fast schon einmal mit einem Flugzeug geflogen", sagt Goldi und klimpert lässig mit den Wimpern.

 "Aha," entgegnet Flecki ungläubig, "und wieso nur fast?"

 "Nun, als ich mit meinem Koffer in die Maschine von 'Hamster-Airlines' einsteigen wollte, kam da so ein Typ in Uniform und fragte: Waffen? Munition? Sprengstoff?"

 "Und?" haucht Flecki neugierig.

 "Naja, ich habe zu ihm gesagt: danke, das brauche ich nicht, das habe ich alles selber dabei..."


Die Bücher Hamsterhausens - Buch 1 Abenteuer im Zauberwald


Hammi
Die Bücher Hamsterhausens

Es gibt insgesamt 7 Bücher und hamstische Fachleute sagen, sie sind das Beste, was es zur Zeit gibt.

Die Bücher sind in all den Jahren 'mitgewachsen', so dass ein Teil für kleine Hamster im Vorschulalter gedacht sind. Hierbei handelt es sich um 3 Bücher, die vorwiegend vom 'Zauberwald' handeln. In der Nähe des Zauberwaldes liegt Aubachtal, ein kleines Städtchen in dem Elfriede und ihre Freunde eine Menge Abenteuer erleben.




von 2 - 12 Jahre

Nachdem unsere Kinder fast jeden Abend eine selbst erdachte Gute-Nacht-Geschichte erzählt bekamen, verlangten sie, die Geschichten nun auch als Buch zu bekommen.

Nun war guter Rat teuer. Was letztendlich übrig blieb, war, die Bücher selbst zu schreiben. Nach 2 harten Jahren waren beide Kinderbücher fertig. Hier nun das erste davon, allerdings noch ohne Hamster:

Elfriede, Jenny und ihre Freunde erleben aufregende Abenteuer im Zauberwald. Um die Erde zu retten, müssen sie mit einem Raumschiff auf einen fernen Planeten reisen.

Hier eine Leseprobe des allerersten Buches:


"Was passiert eigentlich, wenn ein Blitz einschlägt?“ fragte Rosie mit ihrer typischen heiseren Stimme.
Also“, begann Daisy, „Blitz ist ja Strom und zwar besonders starker. Wenn solch starker Strom auf Holz trifft, ist die Wucht so doll, dass der Baum auseinander fliegt und weil Strom ja auch Hitze ist, fängt er gleich an zu brennen.“

Rosie räusperte sich: „Der Strom?“
Unsinn, der Baum aus Holz natürlich!“ antwortete Berta verärgert. „Du hörst auch nie zu, genau wie neulich, als die Lehrerin gesagt hat, du sollst den Tafellappen nass machen und neue Kreide holen und was machst du? Du kommst mit nasser Kreide wieder und den Lappen hattest du im Sekretariat abgegeben. Die Lehrerin hat sich den Fingernagel abgebrochen, als sie damit was an die Tafel schreiben wollte. Gurkenhammerstark! Außerdem hattest du deine Hausaufgaben nicht gemacht und am nächsten Tag...“
Schscht... seid mal leise, da vorne ist etwas!“ Jennie blieb stehen. Sie leuchtete mit ihrer Taschenlampe, um besser sehen zu können. Ein paar Schritte entfernt war ein großer Holz-kasten, an dessen Seiten so etwas wie Maschendraht befestigt war. Langsam, ganz langsam ging sie weiter. Die anderen folgten ihr zögernd.
Das sieht aus wie ein alter Fahrstuhl“, meinte Bernie, „sicher ist der früher benutzt worden, um die Bergarbeiter in den Schacht nach unten zu befördern.“
Rosie zog an etwas, das wie ein verrosteter Haken aussah. Kreischend ging eine Tür auf und als sich alle von dem Schreck erholt hatten, grunzte Berta:
Typisch, immer mit den Wurstfingern überall rumfummeln, deinetwegen kommen wir noch in Teufels Küche!“
Rosie guckte erschrocken:
Du meinst, der Schacht geht so tief runter? Bis zum Teufel?“
Berta rollte genervt mit den Augen, wollte etwas sagen, aber ließ es dann doch. Elfriede und Bernie waren inzwischen dabei, den alten Fahrstuhl zu begutachten. Im Inneren waren eine Kurbel und verschiedene Knöpfe, alles sah sehr interessant aus. Es dauerte nicht lange und auch die anderen hatten ihre Scheu überwunden. Bald wurde es eng im Fahrstuhl, weil alle gucken wollten. Elfriede sah sich nach allen Seiten um und irgendwie hatte sie das Gefühl, das noch etwas passieren sollte.

Elfriede sollte sich nicht täuschen, denn Rosie, die als letzte in den Fahrstuhl eingestiegen war, lehnte sich gegen die Fahrstuhltür und krachend fiel die Tür ins Schloss. Elfriede fühlte, wie ihr der Angstschweiß den Nacken hinunterlief. Sie sprang zur Tür und wollte den Türgriff packen, aber da war nichts, kein Griff, kein Drehknopf, nichts. Berta ergriff als erste das Wort: „Wahrscheinlich konnte der Fahrstuhl aus Sicherheitsgründen nur von außen geöffnet werden. Gar nicht so dumm, dadurch konnten Unfälle vermieden werden, denn falls es damals schon solche Blindgänger wie dieses Schwein da gab, da hätte wer weiß was passieren können!“
Aber ich wollte doch nur, ich meine, meine Füße tun so weh und ich...“
Passiert ist passiert”, bemerkte Daisy. „Lasst uns lieber sehen, wie wir hier wieder rauskommen, bestimmt ist das Gewitter vorbei und wir können nach Hause.“

Die Aussicht, endlich wieder zurück ins Aubachtal zu kommen, beflügelte alle. Bernie und Susi untersuchten die Ecken, Daisy und Elfriede die Tür, Jennie und Marie den Boden und Rosie und Berta stritten sich. Nach fast zwei Stunden sanken alle ermattet auf den Boden des Fahrstuhls.
Das Ding ist so solide gebaut, das sollte bestimmt auch einen Absturz aushalten. Bloß, für uns bedeutet das: wir kommen nicht raus aus diesem Gefängnis!“ Jennie schüttelte verzweifelt den Kopf und Elfriede fügte leise hinzu: „Jedenfalls noch nicht.“

Elfriede machte es sich auf dem harten Boden etwas bequemer und dachte nach. Schön, sie waren hier gefangen und wussten nicht, wie es weiterging. Aber das hatte doch nichts zu bedeuten, oder? Schließlich waren sie schon oft in Situationen gewesen, aus denen es scheinbar keinen Ausweg gab. Nur diesmal kam hinzu, dass es sehr lange dauern könnte, bis sie jemand finden würde, denn schließlich waren sie von ihrem geplanten Weg abgewichen.

Wie sollten ihre Eltern sie da wieder finden? Und selbst wenn ihre Eltern oder die Polizei sie hier finden würden, vielleicht wären sie dann schon verhungert, denn Vorräte hatten sie nicht. Der Zauberring! Elfriede fuhr ein warmer Schauer über den Rücken, aber sogleich verwarf sie den Gedanken wieder. Was könnte der Zauberring ihnen schon hier nützen? Das Zauberfläschchen ja, aber der Ring?
Elfriede spielte an dem Ring, bis Daisy schließlich rief: „Bitte, Elfriede, hör auf damit. Wenn du dich unsichtbar machst, kriege ich noch mehr Angst!“
Entschuldige, ich war ganz in Gedanken, tut mir leid!“ Elfriede erschrak und ließ den Zauberring los. Ihre Gedanken wanderten zurück. Wie war das damals noch, als sie den Zauberring bekam?"


Die gesamte Geschichte befindet sich auf Hamsterhausen.de und auf der englischsprachigen Seite Hamstertown.org - natürlich kostenlos.

Viel Spaß beim Lesen und schreibt mal in unserem Gästebuch, ob es Euch gefallen hat!